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DIE
LGB
- Gartenbahn:
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Keimzelle unserer
Gartenbahn bildete etwa ein Dutzend uns Mitte der achtziger Jahre von
privater Hand gespendete Gebrauchtfahrzeuge. Nach Anschaffung eines
Grundstocks an Gleismaterial wurden in den folgenden Jahren anlässlich
unserer Museumstage immer wieder mit viel Fantasie und Engagement
provisorische Anlagen geschaffen, die bei den Besuchern großen Zuspruch
fanden und aufgrund so manch geflossener Spendenmark im Laufe der Zeit
immer größer wurden.
Nachdem 1997 im
Obergeschoss unseres Museums eine Spur 1-Anlage fest installiert worden
war und es in der Folge aufgrund Platzmangels um unsere
Gartenbahnfahrzeuge einstweilen stiller wurde, haben wir im September
2000 in einer dreiwöchigen Hauruck-Aktion den jetzigen Rundkurs zu Füßen
unserer Signalsammlung aufbauen und pünktlich zu den Museumstagen im
Oktober 2000 in Betrieb nehmen können. |
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Gesamtansicht der Anlage im Signalgarten
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In den folgenden Jahren
haben sich die beiden Betreuer der Gartenbahn zunächst um deren Begrünung,
Anlage begehbarer Flächen sowie um die Erweiterung der Gleisanlagen bemüht
und so konnte 2002 erstmals ein kleiner dreigleisiger Abstellbahnhof in
Betrieb genommen werden. Da jedoch Instandhaltung und Betrieb unseres
Kuckucksbähnels immer absolute Priorität genießen, kann der weitere
Ausbau der Gartenbahnanlage nur sporadisch in Zeiten mit geringerem
Arbeitsaufkommen rund um die Museumsbahn erfolgen. Fernziel neben der
weiteren landschaftlichen Ausgestaltung bleibt jedoch der Einbau eines
Streckenastes mit echtem Zahnradbetrieb.
An dieser Stelle möchten
wir uns ganz herzlich bei allen Besuchern und Kollegen bedanken, die
erst durch ihre vielen großen und kleinen Geld- und Sachspenden den
Aufbau und den Betrieb dieser Anlage ermöglicht haben. Dieser Dank gilt
insbesondere der
Firma
E.P. Lehmann Patentwerk, die uns bisher für alle
Lieferungen von Zubehör, Ersatzteilen sowie notwendige Reparaturen noch
keinen einzigen Cent berechnet hat! |
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Betrieb:
Die Anlage kann derzeit
leider nur sporadisch und zu besonderen Anlässen vorgeführt werden,
da, wie bereits geschildert, der Betrieb der Museumsbahn Vorrang genießen
muss. Zum Einsatz kommen dabei zum einen die museumseigenen
Zuggarnituren, zum anderen aber auch Modelle aus dem Privatbesitz von
Museumsmitarbeitern und Besuchern.
Absoluter Höhepunkt im Betrieb unserer Gartenbahnanlage sind immer die
im Herbst stattfindenden traditionellen Museumstage, wenn die das ganze
Jahr über installierte zweigleisige Bahnhofsplatte entfernt wird und für
ein aus Privatbesitz stammendes Modul Platz macht. Die wesentlich größere
Gleiskapazität dieses zudem auch voll durchgestalteten Bahnhofs ermöglicht
dann auch den Einsatz von weitaus mehr Zuggarnituren, wobei jedoch immer
Wert auf eine Präsentation mit engem Bezug zu einem konkreten Vorbild
gelegt wird: So wurde beispielsweise im Jahre 2003 durch eine
entsprechende Fahrzeugauswahl sowie begleitende Schautafeln auf das
Jubiläumsjahr der Rhätischen Bahn hingewiesen. |
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Zu besonderen Anlässen wird diese größere, leider
nicht ganz so wetterfeste,
Bahnhofsplatte in die Anlage eingebaut
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Copyright © 1999 Eisenbahnmuseum Neustadt
Stand: 02. Juni 2005
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